Am Freitag, den 18. Januar fand in Aidenbach die erste Bürgerversammlung für Jugendliche statt. Dass Erwachsene in politische Entscheidungen einer Marktgemeinde eingebunden werden ist selbstverständlich – Jugendliche haben allerdings meist nicht die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen. Bürgermeister Karl Obermeier wollte dies in Aidenbach ändern und betraute Gemeindejugendpflegerin Alexandra Kempinger mit der Organisation der 1. Jungbürgerversammlung.

Eine Woche zuvor fand an der Mittelschule bereits eine Vorveranstaltung statt. Gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Simone Omasmeier wurden hier bereits die Schüler*Innen zu ihrer Gemeinde befragt. In Form von Schreibgesprächen zu den Punkten, „das finde ich schön an Aidenbach“, „das gefällt mir hier nicht“, „das würde ich mir wünschen“ und „das will ich auch noch sagen“, fand so ein lebhafter Austausch statt und es wurde deutlich welche Themen für die Jugendlichen von Bedeutung sind.

Obwohl die Teilnahme freiwillig war, haben hierbei schon über 100 Jugendliche mitgemacht. Alle Teilnehmer*Innen wurden vor Ort auch eingeladen, zur Jungbürgervesammlung zu kommen. Hier sollten die Schreibgespräche nämlich von Jugendlichen, die nicht die Mittelschule besuchen, fortgesetzt werden. Anschließend sollte ein Austausch mit Bürgermeister Obermeier stattfinden.

Eine Woche später, war es dann so weit, die Plakate wurden eingepackt und rund 30 junge Aidenbacher*Innen fanden sich im Lesesaal beim Rathaus ein. Von 11 – 20 Jahren, Schüler*Innen verschiedener Schulen und Jugendliche, die bereits arbeiten. Ein buntgemischtes Publikum.

Zunächst wurden die Schreibgespräche fortgeführt. So gelang ein schneller Einstieg in die Thematik und es konnte ein erster Austausch stattfinden. Nach der ersten Pizzapause, kam Bürgermeister Obermeier hinzu. Er äußerte sich zu Themen, die er den Plakaten entnehmen konnte, beantwortete die Fragen der Jugendlichen und erklärte warum nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Hinsichtlich mancher Ideen konnte er jedoch auch positiv berichten. Dass ein Kino nach Aidenbach kommt, ist eher unwahrscheinlich – ein Raum für Filmvorführungen mit Kinoatmospähre jedoch durchaus denkbar. Auch der gewünschte Jugendtreff ist nicht unrealistisch. Hierzu fand sich noch am gleichen Tag eine Interessensgruppe zusammen, die zukünftig mit der Gemeindejugendpflegerin verstärkt an der Realisierung arbeiten wird.

Die nächste Jungbürgerversammlung soll auf Wunsch der Jugendlichen bereits im Herbst stattfinden.




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